Hallo, ich bin Melanie und bei mir wird das Lesen zur Entspannung!

 

 

 

 

                                                                                                         

   Foto: Liane Scholz Fotografie

Du kennst das, abends noch gemütlich im Bett ein Buch lesen?

 

Wie liegst du dabei? Auf dem Rücken? Dann also erst einmal das Kissen unter den Kopf wurschteln. Ach nein, das Kissen liegt noch nicht richtig. Also nochmal alles hin knuddeln. So jetzt aber. Nach 10 - 20 Minuten fängt der Nacken an zu Schmerzen, weil das Kissen doch nicht so richtig liegt. Oder liegst du beim Lesen lieber auf dem Bauch und stützt dich dann mit den Armen ab? Aber irgendwann werden die Arme schlaff und du musst dir wieder eine neue Liegeposition suchen. All das kenne ich zur Genüge, denn ich lese auch unwahrscheinlich gern abends im Bett. Bis ich dann den Leseknochen für mich entdeckt habe.

Jetzt heißt es: „Schatz, nur noch dieses eine Kapitel!“

 

Um aus dem Leseknochen, das Qualitätsprodukt zu machen, welches es heute ist verging natürlich einige Zeit. Ich habe verschiedene Stoffe und Füllmaterialien getestet. Auch die innere Verarbeitung liegt mir sehr am Herzen. Da die Nähte einer großen Beanspruchung ausgesetzt sind, achte ich auf dessen Strapazierfähigkeit.

Zum Beginn der Produktion habe ich noch alle Leseknochen selbst genäht und gefüllt, mittlerweile arbeite ich eng mit einer Näherei in Ungarn zusammen, welche die Leseknochen jetzt anfertigt. Die Qualitätskontrolle, das Befüllen und Verschließen der Leseknochen liegt jedoch noch immer in meiner Hand.

 

Der Name „Plückefinken“

 

„Plückefinken“ kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet so viel wie:

viele kleine Schnipsel/Sachen machen. Den Ausdruck kenne ich schon seit meiner Kindheit. Immer wenn ich wieder am Basteln und Schneiden war, meinte meine Mama zu mir: „Na, machst du wieder Plückefinken?“ So verbinde ich viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit und auch ganz viel Kreativität mit Plückefinken.

Dabei habe ich lange Zeit gar nicht kreativ gearbeitet. Ich war viele Jahre als Technische Zeichnerin angestellt, bis ich irgendwann verstand, dir fehlt das Kreative, das Tun mit den Händen. Und diese Kreativität lebt jetzt in meinen Leseknochen. Was mir allerdings aus der Zeit geblieben ist, ist ein kleiner Hang zum Perfektionismus.

 

Meine Inspiration

 

Meine Kraft und Inspiration nehme ich aus der Natur. Da ich auf einem Dorf nahe Rostock lebe, habe ich die Ostsee, Wiesen und Wälder direkt vor der Haustür. Aber auch in meinem Garten verbringe gern meine Zeit. Hier kann ich graben, zupfen und pflanzen.

Natürlich lese ich auch unwahrscheinlich gern. Am liebsten historische Romane Krimis oder auch mal Unterhaltungsliteratur.

Durch meinen Alltag begleiten mich mein wunderbarer Mann und meine beiden Söhne, welche mich immer unterstützen. Mit ihnen erlebe ich, wie faszinierend das Leben sein kann.